Hemnskjel-Trondheimsleia Sommer 2018 - Fangberichte und alles um das Thema Angeln - Homepage Fishzilla

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Hemnskjel-Trondheimsleia Sommer 2018

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Herausgegeben von in Fangbericht ·
Tags: AngelnHemnskjelUferangelnHemnskjelUferangelnHemnskjelaHitraTrondheimsleiaAndreesAngelreisenUferangelnNorwegenHemnskjel/Trondheimsleia
Die Planung und Überfahrt

Wie viele Stunden haben wir geplant?
Eins vorweg: Besonderen Dank sprechen wir Ulf aus.
Deine Planung war wirklich genial und ging auf.
Dankeschön Ulf.
In einer Gruppe, bestehend aus vier Kollegen quälten wir gemeinsam WhatsApp,  brachten Google Maps zum Erliegen, schauten Videos bei Youtube an und studierten diverse Seekarten.
Und nur für diesen einen Urlaub, diese zwei verdammt wichtigen Wochen in 2018.

Nur eine Sache haben wir leicht verkannt.
Die wahre Größe von Anhänger…..



Auf der Fähre angekommen hieß es erst einmal, schnell einrichten und die Seele baumeln lassen.



Die Überfahrt war sehr entspannend, Wetter super und das Büfett erwartend klasse.
Die Zeit der Überfahrt verging recht zügig und die Vorfreude auf Oslo wuchs immer mehr.

Einer der Höhepunkte ist wie immer die Unterquerung der Öresundbrücke.



Die Überfahrten sind gerade nachts für mich am schönsten.
Da herrscht mehr Ruhe auf dem Deck.



In Oslo angekommen ging alles recht schnell.
Von der Fähre runterfahren, vom Zoll schnell gründlich durchsuchen lassen,  durch Oslo durchfahren und ab durch Norwegen.
Erster Stopp die Brücke Flisa bru, einer der größten Holzbrücken der Welt.
Und eine, die extrem nach Carbolineum stinkt.



Das Haus

Unser Haus lag auf der kleinen Insel Hemnskjel.
Hemnskjel liegt südlich von Hitra und direkt am der Trondheimsleia, ist in etwa 4,5 km²  “groß“ und verbindet Hitra mit dem Hitratunnel.
Der Tunnel ist ca.  5.645m lang und hat seine größte Tiefe bei 264m unter dem Meeresspiegel.
Und unser Haus war nicht zwegmäßig, unser Haus war einfach nur geil!
Direkt am Wasser.
Direkt am Bootssteg.
Direkt am Fisch.



Das Revier

Das Revier ist sehr einfach zu beschreiben.
Hemnskjel liegt inmitten der Trondheimsleia, das ist der Sund zwischen dem Festland und der Insel Hitra.

In dem Sund herrschen bei Gezeitenwechsel gute Strömungen.
Und genau diese bringen den Fisch mit sich.
Oder besser, zu uns Anglern.

Hauptzielfische sind je nach Tiefe und Angelart Dorsch, Köhler, Pollack, Leng, Lumb und Rotbarsch.
Seehechte sind in der passenden Session auch fangbar.



Hier ein Link der Gewässerkarte und dann nach oben Norwegen scrollen.

Eigentlich ist es ganz einfach.
Strömungskanten oder markante Kanten/Unterwasserberge mit dem Boot aufsuchen und testen was geht.
Passt die Tide, geht bestimmt etwas.
Ruhig mal ein "wenig" testen......



Für mich hatte sich ein Köder bis Wassertiefen von ca. 100 Meter extrem gut positioniert.
Der Savage Gear Sandeel.



Mit dem geht immer etwas.
Gerade bei ablassen und/oder Stopps wackelt der ganze Köder und brachte viele Bisse ein.
Untermassige Fische ließen sich zudem sehr gut und schonend abhaken.

Aber, mein eigentliches Lieblingsrevier war das Festland.
Besser, die Felsen bei dem die Strömung richtig vorbeiballert.



Mit der Spinn/Baitcastrute auswerfen und kontrolliert die Meerforellenblinker verführerisch sacken lassen.
Meine Welt.
Die Bisse kamen zumeist eher zaghaft um dann immer heftiger Wiederstand zu leisten.



Besonders gut geeignete Köder  waren die Savage Gear Seeker ISP und die üblichen Snaps die alle bei ca. 30 Gramm wogen.
Und dass bei einer Wassertiefe von 20-50 Metern!
Teilweise ruppen die Pollacks im Drill so dermaßen in die Köder, dass die Drillinge nicht lange standhielten und bei Zeiten ausgewechselt werden mussten.
Pollacks bis 90cm waren keine Seltenheit.

Immer allgegenwertig.
Makrelen, die sich echt zu nervigen Fischen entwickeln könnten.
Aber geräuchert waren sie wieder unsere Freunde.



Der Urlaub

Die Tage vergingen wie im Fluge und so langsam kam die Gewissheit vom nahenden Ende.
Urlaub….. keine Verpflichtungen, kein MUSS, kein Stress, einfach nur Nichts oder/und  Alles.
Versucht zu Hause bis 23 Uhr zu angeln und euch danach auf die Terrasse zu stellen und euer Fleisch zu grillen als ob es das normalste der Welt ist.



Auf jeden Fall haben wir allesamt relaxt, Fische gefangen, Wale von unserer Terrasse beobachtet (Wobei ich da echt Respekt hatte, die Rückenflossen der drei Kollegen waren schon ein gewisses Kaliber), haben einen oder zwei Seeadler gefüttert und ein wenig die Gegend erkundet.
Was will man mehr.

Und jeder in unserer Gruppe hatte bestimmt  irgendwie sein persönliches Highlight im Urlaub erleben dürfen.



Es blieb aber auch Zeit für Dinge, die nicht mit dem Angeln zu tun hatten, die aber da waren.
Man muss nur die Augen aufbehalten.




Leider geht irgendwann jeder Urlaub vorbei.
So um 4 Uhr morgens sind wir dann von Hemnskjela nach Oslo zu der Fähre gefahren.
Ein Trauerspiel.
Der blöde Elch hatte die Sache auch nicht erträglicher gemacht.



Jetzt heißt es wieder, zwei Jahre warten, pünktlich um 20.15 Uhr Abendbrot mit den Nachrichten und meine Meerforellenköder durchpflügen wieder die Ostsee oder die Lühe…..



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Ende Schonzeit Meerforelle
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